Whitsundays

Etwas was man laut jedem der dort war nicht verpassen darf sind die Whitsundays. Das ist eine Inselgruppe vor Airlie Beach wo man Pure Silica Sand (mit 98% Silica) findet. Dieser wird zur Herstellung von Teleskopgläsern verwendet, da man das sauberste Glas damit produzieren kann. Es sieht, wenn man Whitsundays bei Google Bilder eingibt aus wie auf den Malediven.

Whitsundays

Tag 1

Am Montag dem 7.5. ging es für uns auf die Whitsundays. Voller Vorfreude, endlich wieder auf einem Boot zu sein und Tauchen zu gehen haben wir gestartet und uns gleich im Hafen schon mit den anderen, die mitsegelten unterhalten.

Wir haben uns am Segelboot erstmal ein Doppelbett gesichert und danach ging es an Deck um loszusegeln. Leider hatten wir nicht wirklich gutes Wetter am ersten Tag. Sehr unruhige See und Regen mit Wind. Wind war nötig, um zu segeln aber der Regen und das Wasser was durch die Wellen die ganze Zeit aufs Boot gesprizt sind war leider überhaupt nicht angenehm. Alles war nass, auch unter der Regenjacke. Mittag sind wir gehalten um zu Essen und um die Crew das Boot reparieren zu lassen, da beim Motor etwas nicht ganz funktioniert hatte und dadurch das komplette Boot im Nebel stand. Anschliesend sind wir weiter zum Whiteheaven Beach gefahren. Das ist das Bild, was jeder sieht wenn man Whitsundays eingibt. Wunderschön, trotz schlechtem Wetter. Zum Glück hat es während dem Aufenthalt auf der Insel zumindest nicht geregnet. Dort hatten wir nun ein bisschen Zeit, um zu machen was wir auch immer machen wollten. Wir haben Zitronenhaie und Rochen gesehen. Aber auch hier wieder kein Wasser ohne Stingersuit. Am Abend sind wir am Boot noch ein bisschen beisammen gesessen und haben Spiele gespielt. Das war auch schon der erste Tag.

Tag 2

Nachdem der erste Tag leider nicht so Ausralisches Wetter aus dem Bilderbuch für uns parat hatte, bekam Hannah die Rechnung dafür am zweiten Tag. Richtig schön verkühlt mit Schmerzen überall, verstopfter Nase und Ohrenschmerzen wurde sie munter. Da war schon mal klar, das wird heute nichts mit Tauchen oder Wasser für Hannah.

Lu ging in der Früh das erste Mal tauchen mit den anderen zertifizierten Tauchern und danach war der Rest des Bootes mit IntroDives dran. Das dauert dann erst mal eine Weile. Mittagessen und Locationwechsel standen am Plan. Hier wurde eine zweite Tauchrunde eingelegt. Leider wieder ohne Hannah.

Am Abend sind wir noch alle gemeinsam auf ein Lookout gegangen, das war ganz schön. Danach hieß es wieder im Kreis am Boot zusammensitzen und miteinander reden. Wir haben ein Spiel gespielt, und Lu hat dieses Spiel gewonnen, da er der gelenkigste an Board war. Er hat eine Runde Bootsfahren gewonnen, was am nächsten Tag eingelöst wurde.

Das Riff um die Whitsundays wurde leider vor einem Jahr von einem Zyklon heimgesucht, was viele Korallen zerstört hat. Allerdings sieht man auch hier den Fußabdruck von uns Menschen wieder sehr genau. Plätze wo sich leute auf Korallen stellen und so weiter. An den Stränden gibt es keine Muscheln, dafür abertausende abgebrochene Korallenteile. Das ist alles sehr schade.

Außerdem ist das der wahrscheinlich einzige Schneeweiße Strand auf den Whitsundays der Whiteheaven Beach. Wir haben uns allerdings die komplette Inselgruppe in diese Richtung vorgestellt, weshalb wir ein bisschen enttäuscht waren.

Tag 3

Nachdem es Hannah am Abend eigentlich wieder relativ gut ging und die Schmerzen auf ein Minimum zurückgegangen sind hat sie gemeint sie könne heute tauchen. Aber nichts da. Es ging ihr noch schlechter als am Tag davor. Allerdings bekam sie heute Frühstück ans Bett was sehr nett war.

Lu ging danach wieder Tauchen und dann hieß es eigentlich auch schon, die Sachen zusammenpacken. Nun hieß es nur mehr warten, bis wir ablegten. Lukas wurde der Skipper für eine kurze Weile und wir haben die Fahrt überlebt.

Leider müssen wir sagen, dass wir uns die Whitsundays anders, irgendwie schöner, vorgestellt haben. Kann mit der Verfassung von Hannah zusammenhängen aber ja. Es war trotzdem ok. Eine Tagestour zum Whiteheaven Beach hätte es allerdings auch getan.

Danach ging es weiter in den Süden.

Bis zum nächsten Post.

Hannah & Lukas

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